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Die Eisregeln

Ente schaut am 2. November auf den Kalender
 

1.

Gehe nicht gleich an den ersten kalten Tagen aufs Eis!

Eine Ente bricht ins Eis ein und eine andere reicht ihr einen Stock an
 

2.

Hilf anderen, wenn sie Hilfe brauchen.

Ente hört Radio und liest eine Zeitung
 

3.

Achte auf Warnungen im Radio und in der Zeitung.

Ente liegt auf rissigem Eis
 

4.

Lege dich flach aufs Eis und bewege dich vorsichtig auf dem gleichen Weg zurück Richtung Ufer, wenn du einzubrechen drohst.

Enten messen die Dicke des Eises
 

5.

Betritt einen See erst, wenn das Eis 15 Zentimeter dick ist. Ein fließendes Gewässer erst, wenn das Eis 20 Zentimeter dick ist.

Ente flüchtet von brechendem Eis
 

6.

Verlasse das Eis sofort, wenn es knistert und knackt!

Zwei Enten auf einer Eisfläche
 

7.

Gehe nie allein aufs Eis!

Zwei Enten hefen einer eingebrochenen Ente mit einer Leiter
 

8.

Rufe nie um Hilfe, wenn Du nicht wirklich in Gefahr bist, aber hilf anderen, wenn sie Hilfe brauchen.

Ente reicht eingebrochener Ente einen Schlitten an
 

9.

Um das Gewicht zu verteilen, rette andere mit einem Brett, einer Leiter oder einem umgedrehten Schlitten.

Ente sitzt auf einer Wärmflasche
 

10.

Wärme den Geretteten mit Decken und trockenen Kleidern wieder auf.

Notarzt kommt zu einer geretteten Ente
 

11.

Rufe nach der Rettung einen Notarzt. Eine Unterkühlung kann lebensbedrohlich sein.

Ente telefoniert mit Behörde
 

12.

Erkundige dich beim zuständigen Amt, ob das Eis schon trägt!

Übung, News

Eisrettungsübung Starkholzbacher See 28.01.

Veröffentlicht: Samstag, 28.01.2017
Autor: DLRG Schwäbisch Hall

Wer Sich seit Samstag am und auf dem Starkholzbacher See aufgehalten hat, dem wird sicher schnell der abgesperrte Bereich im Bereich des Überlaufs, nahe der DLRG Wachhütte aufgefallen sein. 
Bei genauerem Hinschauen entdeckt man Infozettel, die auf eine Übung der DLRG Ortsgruppe Schwäbisch Hall hinweisen.

Kurz nach 14 Uhr am Samstagnachmittag wurde der fiktive Alarm zur Eisrettung einer im Eis eingebrochenen Person auf dem Starkholzbacher See ausgelöst. Wenige Minuten später erreichte der fast voll besetzte Gerätewagen Wasserrettung (GW-W) mit Materialanhänger und Boot die präparierte Einsatzstelle.

Jeder Handgriff muss nun sitzen, denn Sekunden entscheiden im eisig kalten Wasser über Leben und Tod

Sofort wird dem Verunfallten eine Leine, mittels Wurfsack zum Festhalten, zugeworfen. Kurze Zeit später robbt ein Taucher im Trockentauchanzug, angeleint mit weiteren Rettungsgeräten wie Gurtretter, Spineboard und einer handelsüblichen Leiter zum Verunfallten. Außen stehen die Kameraden und sichern den Einsatztaucher, nebendran ein Sicherungstaucher einsatzklar und in Alarmbereitschaft.

Mehrere Szenarien und Rettungsmethoden mit ein oder zwei Tauchern werden nacheinander professionell durchgeführt.
Die Zuschauer sind sichtlich erstaunt, es hat sich beinah ein jeder vor Ort dazugesellt.
Mit Applaus werden die Retter nach der Rettungsübung belohnt.

Nachfolgend erklärt Axel Baierlein, welcher den Übungseinsatz leitete, einige wichtige und ebenso gefährliche Umstände wie etwa den „Bergungstod“, wenn kaltes Blut aus den Extremitäten, durch zu starkes Bewegen des Patienten zu schnell zum Herz gelangt und somit einen Herz-Kreislauf-Stillstandes hervorrufen kann. 
Bei Eisunfällen ist große Vorsicht geboten und trotzdem muss schnell und überlegt gehandelt werden, deswegen halten sich die Einsatzkräfte der DLRG Ortsgruppe Schwäbisch Hall bei entsprechenden Bedingungen vermehrt mit solchen kurzfristigen Übungen fit für den Ernstfall.

Weiterhin gab Baierlein noch einige Tipps zur möglichen Selbstrettung, bis professionelle Hilfe eintrifft. Parallel demonstrierte ein Taucher die Vorgehensweise. 
Interessiert verfolgten viele Dutzend Menschen von jung bis alt dieses Schauspiel und kamen nach erneutem Applaus vereinzelt noch auf die Retter zu um Sich weiter zu informieren.

Gerade in den kommenden Tagen ist wieder Tauwetter angesagt und die vergleichsweise milden Temperaturen lassen die Eisdecken, vor allem auf Fließenden Gewässern wie z.B. dem Kocher unvorhersehbar schnell und ungleichmäßig schmelzen. 
Die DLRG warnt somit ausdrücklich vor weiterem Betreten der Eisflächen es besteht akute Lebensgefahr!


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